Kabarett

Henning Schmidtke ist mehr als ein traditioneller Kabarettist. Wie kein Zweiter, schafft er es ein Bühnenprogramm zu gestalten, das zwischen Wortbeiträgen, Standup-Comedy und höchstmusikalischen Beiträge hin und her springt und dabei mit einer Menge Irrwitz, die Anwesenden fesselt. So ist es bei Schmidtke durchaus wahrscheinlich, dass Erste- Hilfe- Tipps, in Form von Herzmassagen, zu „Stayin alive“ eingeübt und ausgeführt werden. Einzigartig macht ihn sein außergewöhnliches Talent, mit dem er Musik und Comedy miteinander verbindet. Neben ausdruckstarker komplexer Musik aus jazzigen und klassischen Elementen, ist gleichermaßen Rockmusik und Rap im Repertoire des Klaviervirtuosen Schmidtke vorzufinden. Sämtliche musikalische Einlagen sind entweder selbst komponiert oder umgetextet. Aus „no woman, no cry“kann schnell mal „no wumme, no cry“ werden. Kein Wunder also, dass Kollegen wie Ausbilder Schmidt oder Hennes Bender, Schmidtke bereits als Autor und Komponist in Anspruch genommen haben. Herzerfrischend und immer ein wenig belehrend, philosophiert Schmidtke u.a. über die Geheimnisse der Zeit, die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins oder die viel zu hohe Geschwindigkeit des Lebens und dem damit verbundenen Stress. Dieser Mann möchte die Welt mit seinem Klavier verbessern und sorgt dabei durch witzige Betrachtungsweisen für Bombenstimmung.

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SHOWS

EGOLAND
 
Kaufen Sie Milch von Kühen aus Bodenhaltung, auch wenn sie viel teurer ist? Lassen Sie an der Kasse auch mal einen Nazi vor, weil er nur eine Flasche Brennspiritus hat? Teilen Sie manchmal Ihren Parkplatz mit einem Smart? Dann sind Sie ein Altruist. Und das ist ja auch gut, Mensch. Viel zu Viele sagen: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“. Aber wenn jeder an wen anders denkt, auch! Und doch: Immer mehr Menschen werden Meister des Egoismus, sie haben den Ellenbogen raus. Haben Sie sich mal gefragt, wer das überhaupt ist, Ihr Ego? Sie beide sollten sich mal genauer kennenlernen.
HETZKASPER
Noch nie hatten Menschen so viel Zeit wie heute, und doch hetzen wir durch´s ganze Leben. Wir hetzen zur Arbeit, zum Sport, zum Yoga. Unser Wappentier ist kein Adler, sondern der frühe Vogel, der den Wurm fängt, Symbol der freiwilligen Volks-Verhetzung. Oft rennt uns die Zeit davon. “Soll sie doch”, sagt Henning Schmidtke, “lassen wir ihr ruhig mal einen Vorsprung. Die wird sich noch umgucken”. Der Klaviervirtuose präsentiert ein entschleunigtes Kabarett-Programm über den Stoff, aus dem das Leben ist: die Zeit. Mysteriös und doch alltäglich. Immer gerecht verteilt, denn jeder hat genau gleich viel davon: 24 Stunden täglich. Der Gott der Zeit ist Kommunist! Andererseits: Zeit ist relativ (soweit Einsteins Theorie). Und Zeit ist kostbar und manchmal so knapp wie ein Tanga (soweit eine beliebte String-Theorie). Aber sind wir noch im richtigen Film, wenn wir Zeit investieren, gewinnen, sparen wollen? Wer bei dem Tempo nicht mithalten kann und in der Klinik endet, hat wenigstens noch einen intelligenten Körper, der den Irrwitz des Lebens durchschaut hat. Die anderen machen weiter und werden zum Hetzkasper – zu blöd für Burnout. Henning Schmidtke macht sich lustig über den Hetzkasper in uns allen. Und erkundet in seinen Liedern auch die Geheimnisse der Zeit, die Vergänglichkeit unseres Daseins und das Gefühl von Ewigkeit (keine Angst, so lange dauert das nicht). Dafür hat er für sich einen ganz eigenen Stil ausdrucksstarker komplexer Musik gefunden, der eher jazzigen und klassischen Kompositionen ähnelt als der traditionellen Kabarett-Musik. Dieses Programm ist zeitlos schön und Uhr-komisch.

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Fotocredits auf dieser Seite: EGOPICS

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