Stephan Zinner

Schauspieler, Musiker, Multitalent!

Musik

Stephan Zinner wurde 1974 im oberbayerischen Trostberg geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er am Theater tätig, u.a. am Salzburger Landestheater und bei den Münchner Kammerspielen. Regelmäßig ist er im Fernsehen zu sehen, (u.a. als Ermittler beim Polizeiruf 110“, oder als Pfarrer in „Himmel Herrgott Sakrament“), in den Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis hat er die Rolle des Metzgers Simmerl.

Darüber hinaus erlangte er Bekanntheit durch seine Darstellung von Markus Söder bei den Nockherberg-Singspielen. 2026 feierte er dort auch sein Debüt als Fastenredner. Seit 2006 ist er mit seinen Kabarett-Programmen unterwegs, solo mit Begleitmusikern oder als Duo mit Hannes Ringlstetter und Stefan Leonhardsberger.

Shows:

Großstadtblues

Nach 25 Jahren Großstadt immer noch nicht richtig angekommen… da stellt man sich irgendwann die Frage: Liegt’s an mir – oder sind’s die anderen?

Stephan Zinner wird sich keine Yogamatte kaufen, kein Rennrad, und die Ramen-Suppe wird auch nicht sein Lieblingsessen. Er weiß ziemlich sicher, dass er kein Leggings-Typ ist. Aber er gibt sich Mühe, nicht weiter aufzufallen. Oder versucht er am Ende doch noch, den Rhythmus zu finden zwischen all den Jungs mit Schnauzbärtchen und Selbstoptimierungsplan? Ist das schon eine Midlife-Revolution? Mal schauen!

Sein Publikum nimmt mit er mit auf eine musikalisch-satirische Reise durch den ganz normalen Wahnsinn des modernen Alltags.

„Großstadtblues“ erzählt vom ewigen Kampf mit Updates, die keiner braucht, von durchoptimierter Freizeit und der leisen Sehnsucht nach einem einfacheren Leben – irgendwo zwischen Campingplatz und Funkloch. In der Großstadt hat jeder alles – außer Zeit. Und die wird dann in Apps verwaltet, die einem sagen, dass man jetzt entspannen soll - Und trotzdem bleibt er da. Muss ja einen Grund haben.

Mit Gitarre, pointierten Texten und einem feinen Gespür für die Absurditäten unserer Zeit erzählt Zinner von Menschen, die versuchen, in einer immer schnelleren Welt noch irgendwie hinterherzukommen – oder zumindest so zu tun.

Prachtexemplar

Als Schauspieler, Kabarettist und Musiker weiß Stephan Zinner: Das härteste Publikum wartet zuhause – die eigene Familie. Trotzdem stellt er sich gerne den Herausforderungen als Koch von trendigem Soulfood, Fahrdienstleiter, Christbaum-Chefeinkäufer, Heimwerker und Schwiegersohn. Dafür bekommt er zwar nicht immer Applaus, die Verletzungsgefahr ist hoch und die Gage niedrig, aber ein Lächeln ist eh viel mehr wert. Da hält man sogar die Welt da draußen aus, voller Scheuklappenträger auf ihrem eiligem Weg zur Selbstoptimierung. Zinners Kurzgeschichten erzählen von kleinen Siegen und fulminanten Alltagspleiten zwischen Bühne, Baumarkt und Familientisch. Getragen vom rustikalen Feingeist eines genialen Unterhaltungskünstlers, versammeln sie sich zu einem von Florian Mitgutsch illustrierten Prachtexemplar von Buch.

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